Ather
Ather ist das Medium der Astralwelt (Existenzschichten § 3). Zugang erhalten Lebewesen über ihren Astralkörper und die Chakren.
Der Kern von Ather ist seine universelle Wandelbarkeit: Ather kann alles werden — Feuer, Licht, Materie, aber auch in andere Energieformen (Many, Force, Lebensenergie) umgewandelt werden. Dass Ather häufig als Ersatz für andere Energien genutzt wird, ist nur eine von vielen Anwendungen, nicht seine eigentliche Natur. Seine Natur ist: Ather kann sein, was sein Nutzer braucht.
Die Astralwelt gehört zu den am wenigsten verstandenen Dingen im Multiversum. Ather gilt als wahres Wundermittel.
Beiname der Astralwelt: Reich zwischen den Reichen — Durchgang, Grenze, Gefahr durch Sichtbarkeit.
Wirkweise — wie Ather wirkt
Ather wirkt theoretisch immer aus der Astralwelt in die reale Welt — und zwar auf zwei Wegen:
- Durch Medien: Ather wirkt durch Gegenstände, die vordefinierte Eigenschaften und Effekte haben — quasi „vorprogrammierte Optionen". Dazu gehören Grimoire und magische Artefakte. Das Medium saugt Ather auf und setzt damit seine festgelegten Effekte um.
- Durch den Körper: Ather wirkt auf den Astralkörper und wird von diesem über die Chakren in den realen Körper weitergegeben — beim Meditieren (siehe unten).
Mit einem Medium wie einem Grimoire kann man dieselben Effekte wie mit Many herstellen — aber Ather muss immer erst durch so ein Medium gelenkt und in etwas Brauchbares umgewandelt werden.
Wer Ather nur per Meditation nutzt (z. B. zur Heilung), kann keine freien Effekte wie Feuer erschaffen. Dafür braucht es ein Medium — ein Grimoire, ein Artefakt oder einen gebundenen Astralkörper, dessen Wesen das Feuer speit (dann ist auch das Feuer aus Ather).
Zugang — die Chakren öffnen
Die Verbindung zur Astralwelt läuft über die sieben Chakren. Ohne offene Chakren keine Ather-Nutzung.
Astrale Meditation
- Die Chakren werden durch astrale Meditation geöffnet — die Meditation bekommt keinen eigenen Namen, sie ist einfach die astrale Meditation; für bestimmte Blutlinien, die sie über Generationen praktiziert haben, gibt es leichte Anpassungen.
- Wer die Veranlagung hat, seinen Astralkörper zu fühlen, kann sich die Meditation auch selbst beibringen.
- Meditation dient auch dazu, den Astralkörper zu stärken.
Der Öffnungsprozess
- Grundlage: Richtiges Atmen und Konzentration auf die Lebensenergie — „Wo ist mein Körper? Wo bin ich? Wer bin ich?". Wer Ather richtig lernen will, muss alle seine Körper in allen Existenzschichten fühlen können.
- Die Chakren werden vom Astralkörper aus gezählt: Chakra 1 liegt am Astralkörper, Chakra 7 ist das letzte vor dem Tree of Life.
- Man fühlt sich vom normalen Körper in den Astralkörper hinein, stärkt die Verbindung zum richtigen Körper, atmet richtig und lässt die beiden Körper innerlich überlappen — durch dieses Überlappen bricht man das erste Chakra.
- Danach kann man ein wenig Ather aufnehmen; mit diesem Ather verstärkt man die Verbindung weiter.
- Das geht nicht in einer Session — man muss regelmäßig meditieren, jedes Mal mehr Ather aufnehmen und die Verbindung spürbarer machen, bis das nächste Chakra bricht. So fortfahren, bis die Verbindung vollständig steht und Ather nicht nur in den Astralkörper, sondern auch in den richtigen Körper fließen kann.
Vererbung
- Beide Elternteile mit allen 7 Chakren offen: Das Kind wird mit 100 % Sicherheit mit allen sieben Chakren offen geboren.
- Nur ein Elternteil: Das Kind wird mit drei, vier oder fünf offenen Chakren geboren — der Rest muss durch Meditation freigemacht werden.
Volle Kontrolle
Die Chakren sind der Schlüssel zur Kontrolle des Astralkörpers: Je mehr offen, desto bewusster wird man seinem Astralkörper — und bei allen sieben hat man die volle Kontrolle über ihn.
Der Chakren-Kanal — Umwandlung beim Meditieren
Man kann sich die Mechanik so vorstellen:
- Zwischen Astralkörper und Tree of Life (dem Realkörper) verläuft eine Art Kanal.
- Entlang dieses Kanals liegen die sieben Chakren.
- Versiegelte Chakren blockieren den Kanal; beim Öffnen werden sie einzeln durchbrochen.
- Die offenen Chakren lenken das Ather, das der Astralkörper an den Körper sendet.
- Beim Meditieren fließt das Ather durch die Chakren in den Körper — und wird dabei in das umgewandelt, was man gerade meditiert.
Beispiel: Man geht mit der Absicht „Ich brauche jetzt Many" in die Meditation — die Chakren wirken als Filter und verwandeln das Ather im Körper in Many.
Heilung und Schadensausgleich
- Ather-Meditation kann die Lebenskraft erhöhen — damit heilt man Wunden und verbessert die Regeneration.
- Angenommener Schaden kann mit Ather aufgefüllt werden.
Lebensdauer und Gifte
- Vor dem vollen Erwachen verändert sich an der Lebensdauer nichts.
- Wer alle sieben Chakren aufgebrochen hat, erhält +55 % Lebensdauer auf die Standard-Lebensdauer — exakt 55 Prozent.
- Der Grund: Wer alle Chakren offen hat, meditiert täglich und füllt dabei seine Lebenskraft im Körper auf — dadurch altert man langsamer.
- Krankheiten stellen für diese Lebewesen kein großes Problem dar.
- Gifte: Durch Meditieren kann man jedes Gift neutralisieren — man muss nur dazu kommen, zu meditieren. Schnell wirkende Gifte sind daher gefährlich; langsam wirkende Gifte lassen sich wegmeditieren.
Speicherung
Ather wird nicht im Körper gespeichert — sobald es in den Körper kommt, muss es umgewandelt werden (siehe Chakren-Kanal).
Im Astralkörper sammelt sich aufgenommenes Ather dagegen sichtbar an: Ein Astralkörper ist eigentlich ein Spiegelbild des realen Körpers, komplett aus wabernder Energie ohne festen Umriss. Je mehr Ather er aufnimmt, desto physischer, fester wird er — und genau dadurch wird man zum Leuchtfeuer.
Sichtbarkeit der Astralwelt
Erst wenn man Ather zu sich nimmt, sieht man die Astralwelt so richtig — sonst wirkt alles verschwommen, wie unter Wasser mit Filtern davor.
Messung — das Astral-Hologramm-Ritual
Wie stark ein Astralkörper ist, lässt sich messen — aber deutlich aufwendiger als bei Many (da reicht eine Maschine):
- Man braucht vier weitere Lebewesen, die alle sieben Chakren offen haben (volle Astralkörper-Kontrolle).
- Sie stellen sich um die zu messende Person.
- Jeder hält ein bestimmtes Amulett — es gibt sie in verschiedenen Ausführungen.
- Die vier meditieren und lassen ihr Ather in die Amulette laufen.
- Daraufhin wird der Astralkörper der gemessenen Person als Hologramm über ihr angezeigt — und der Manifestationsgrad ist ablesbar (siehe unten).
Die sieben Astralmanifestationsränge
Was den Astralkörper angeht: Man steigt auf, je mehr Ather man in seinem Leben konsumiert hat. Auch hier gibt es — passend zur Sieben der Astralwelt — sieben Ränge.
Sie haben keine eigenen Namen: Man nennt sie einfach Astralmanifestationsränge und erkennt den Rang am Aussehen:
| Rang | Aussehen |
|---|---|
| 1 | formlos wabernde Masse, keine erkennbare Form |
| 2 | rauchartiger Nebel |
| 3 | Nebel mit kleinen Wassertropfen darin (leicht mit Rang 2 zu verwechseln) |
| 4 | der Originalkörper wird sichtbar — als Hologramm-Geist-Verschnitt, „mit allem, was dazu gehört" |
| 5 | eine Rüstung aus Astral-Energie um den Astralkörper, bei jedem individuell |
| 6 | prunkvollere Rüstung; sieht aus wie ein physischer Körper |
| 7 | wie Rang 6, plus eine individuell geformte Krone, halo-artig über dem Kopf schwebend |
Medien
Für Ather-Effekte über die reine Meditation hinaus braucht es Medien — Gegenstände oder Bindungen mit vordefinierten Eigenschaften:
- Grimoire — das komplette Grimoire-/Wizard-System ist eine Unterklasse der Ather-Nutzung (Details: Masuka).
- Magische Artefakte — mit festgelegten Effekten.
- Monster-Tattoos — gebundene Astralkörper (siehe unten).
Monster-Tattoos (Beschwörung)
Ein eigenes System der Ather-Nutzung, das volle Chakren-Kontrolle voraussetzt:
- Ein Monster töten und dessen Astralkörper einfangen — das geht erst, wenn man alle sieben Chakren offen hat und seinen Astralkörper in der Astralwelt frei kontrollieren kann.
- Den gefangenen Astralkörper an ein Tattoo am eigenen Körper binden.
- Über das Tattoo das Monster beschwören — es folgt den Befehlen des Binders.
Aussehen der Beschworung
Das beschworene Monster ist nicht ganz real: Sein Körper besteht aus weiß flimmerndem Feuer, durch das die eigentliche Farbe des Wesens hindurchscheint.
Fähigkeiten und Kontrolle der gebundenen Wesen
- Man kann jedes Lebewesen an sich binden, solange man seinen Astralkörper gefangen hat — es muss kein Monster sein.
- Gebundene Wesen behalten ihre Fähigkeiten: Besiegt und bindet man z. B. einen starken Many-Nutzer oder Aura-Nutzer, kann es diese Fähigkeiten auch für den Binder einsetzen.
- Ein gebundener Astralkörper hat kein eigenes Bewusstsein mehr — ein simples „Greif an" genügt nicht. Man muss das Wesen aktiv kontrollieren und muss erst lernen, es richtig zu beherrschen.
- Kein festes Bindungs-Limit: Man kann so viele Wesen binden, wie man besiegt und eingefangen hat.
- Rang-Regel (Power-Rang): Entscheidend ist die Stärke-Einstufung des einzelnen Wesens (Power-Ranking), nicht seine Herkunftsdimension — auch in hohen Dimensionen leben schwächere Wesen mit höherer Rangzahl. Der Startrang liegt drei Ränge unter dem Rang der Geburtsdimension (geboren in Rang 6 → Start bei Power-Rang 9). Mit vier gebundenen Wesen eines Power-Rangs darf man ein Wesen des nächsthöheren Rangs binden (4× Rang 9 → Rang 8, 4× Rang 8 → Rang 7, …). Diese Regel gilt ausschließlich für die Ather-/Astral-Bindung — andere Energien binden nicht nach ihr.
- In der Astralwelt sind die gebundenen Astralkörper sichtbar — sie umwandern den eigenen Astralkörper.
- Die gebundenen Monster lassen sich als „Projektile" einsetzen oder direkt in der Astralwelt beschworen und kämpfen lassen.
Astralverträge
- Es gibt Astralverträge — man kann sie mit jedem eingehen, dafür braucht man keine offenen Chakren.
- Ein Astralvertrag bindet den Astralkörper an die Bedingungen, die man im Vertrag bzw. im Ritual festlegt.
- Bricht man den Vertrag, zerfällt der Astralkörper. Man muss sich also daran halten.
- Sündenkinder ab Stufe 4 nutzen dieselbe Mechanik für ihre Verträge (→ Sündenkinder).
Sündenkinder und Archons
Die Astralwelt hat eine eigene Ökologie und ihre eigenen organisierten Nutzer — beide sind eigene Notizen:
Das Leuchtfeuer-Risiko
- Wer keinen Ather nutzt, bleibt in der Astralwelt unauffällig.
- Ather-Konsum ist quasi endlos möglich — aber je mehr man aufnimmt, desto heller strahlt man.
- Während des Absorbierens strahlt man besonders hell. Deshalb nimmt man Ather nur an Orten zu sich, an denen man Astral-Schutzfelder (→ Archons) aufgebaut hat.
- Barrieren strahlen selbst: Eine Barriere ernährt sich selbst aus Ather — dadurch ist sie selbst ein großes Leuchtfeuer und von Weitem sichtbar. Deshalb stehen Wachen bereit.
- Aktive Archons sind Dauermagnet: Wer täglich meditiert (voller Chakren-Bonus), strahlt dauerhaft und lockt Sündenkinder an — deshalb verlassen Archons ihren Clan nur in größeren Gruppen (→ Archons).
Siehe auch
- Energiesystem · Existenzschichten · Orrin · Masuka (Grimoire/Wizards — Ather-Unterklasse)
- Sündenkinder · Archons